Starkes Team baut Passivhaus

Das Passivhaus in Rieden kommt ohne Heizungsanlage aus und wird allein durch die Sonne, einen Erdwärmetauscher und die Wärmeabstrahlung von Mensch und Haushaltsgeräten beheizt.
Das Passivhaus in Rieden kommt ohne Heizungsanlage aus und wird allein durch die Sonne, einen Erdwärmetauscher und die Wärmeabstrahlung von Mensch und Haushaltsgeräten beheizt.

Bauherr Peter Gerber freut sich.
"Es war ein starkes Team am Werk" Es ist das erste Passivhaus im Raum Füssen. Als stolzer Besitzer gestattete die Familie Gerber, am 2. Juli 2005 bei einem Tag der offenen Tür, Interessenten das Resultat der guten Zusammenarbeit zu begutachten. Die beteiligten Planer waren von 10.00 bis 16.00 Uhr vor Ort und standen Rede und Antwort.

Familie Gerber wollte aus ökologischen und ökonomischen Gründen ein Haus ohne Heizung bauen. Sie waren sich sicher, wie ihr Haus ausssehen und was es leisten sollte, aber nicht, wer ihnen ein solches Gebäude planen und bauen wird. Sie stießen schließlich auf Dieter Herz - ein Planer für energieeffizientes Bauen. Als ausgewiesener Passivhaus-Experte hat er mit seinem Büro Herz&Lang (Sitz in Weitnau und Schongau) schon über 40 solcher Gebäude berechnet und während der Bauphase betreut. Dieter Herz zeigte sich beeindruckt von dem Vorwissen Peter Gerbers und auch seitens des Bauherrn hat von Anfang an die Chemie gestimmt.

Dieter Herz konnte gemeinsam mit erfahrenen Handwerksbetrieben demonstrieren, dass es für den Bau eines Passivhauses, welches allein durch Sonne, einen Erdwärmetauscher sowie der Wärmeabstrahlung von Mensch und Haushaltsgeräten beheizt wird, keiner Spezialfirmen aus der Ferne bedarf. Wie auch andere Firmenchefs war Heinrich Velle - Bauunternehmer aus Schwangau, von Anfang an mit Feuereifer bei der Sache. Zitat H. Velle: "Der Bau eines Passivhauses erfordert Qualitätsarbeit. Hier konnten wir einmal mehr beweisen, was wir zu leisten imstande sind." Franz Merkl, Zimmerer aus Rieden, der ebenfalls am Auftrag mitwirkte meinte: "Das war eine gewisse Herausforderung." Herz lobt: "Alle haben absolut exakt gearbeitet." "Das Haus ist dicht und funktioniert."

Bei den Gerbers ist die Vorfreude groß, denn in drei Wochen werden sie in ihr Haus mit moderner Lüftungsanlage einziehen. Die steigenden Heizkosten können dem Passivhausbauer kalt lassen und Anette Gerber meint: "Die sollen im Winter ruhig mal bei uns vorbeischauen und sich davon überzeugen, dass wir es ohne Heizung angenehm warm haben."

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