Patentrezept gegen Verschlammung

Sturm im Wasserglas: Die neue Drainagepumpe Twister sorgt für einen sauberen Pumpenschacht. Foto: WILO GmbH, Dortmund
Sturm im Wasserglas: Die neue Drainagepumpe Twister sorgt für einen sauberen Pumpenschacht. Foto: WILO GmbH, Dortmund

(sl). Beim Bauen wird heute mehr denn je auf den Preis und die Lage des Grundstücks geachtet. Spätestens beim Ausheben der Baugrube kommt für viele Bauherren jedoch ein weiterer Aspekt hinzu: die Beschaffenheit des Untergrunds. Ist der Boden extrem lehmig, kann das Niederschlagswasser nicht richtig abfließen, es staut sich über den dichten Bodenschichten und drückt gegen die Hauswand. Feuchtschäden an Gebäude und Mauerwerk sind so vorprogrammiert. Abhilfe schafft nur eine Ringdrainage, die rund um das Haus verlegt wird.

Die knapp unterhalb der Fundamentsohle angebrachten Drainagerohre besitzen kleine Öffnungen, durch die das Wasser eindringen kann. Diese leiten das unerwünschte Nass an den Pumpenschacht weiter. Von dort wird das Wasser in die öffentliche Kanalisation gepumpt. Schwer zu schaffen machen den gängigen Pumpen dabei jedoch immer wieder kleine, im Wasser umherschwirrende Sinkstoffe. Sie lagern sich im Drainageschacht ab und verstopfen früher oder später die Pumpe – mit unangenehmen Folgen: Der Schacht verschlammt und fängt an zu stinken.

Bei der neuentwickelten Tauchmotorpumpe „Twister“ von Wilo beugt ein cleveres Funktionsprinzip dieser gefürchteten Verschlammung vor: Anstatt die vollständige Fördermenge über das Druckrohr zu beseitigen, pumpt „Twister“ einen kleinen Teil des Wassers zurück und sorgt so für eine ständige Verwirbelung im Saugbereich der Pumpe. Schwebstoffe können sich dadurch erst gar nicht absetzen, der Schacht bleibt dauerhaft sauber und geruchsfrei. Das reduziert den zeitaufwändigen und kostspieligen Wartungsaufwand für den Pumpenschacht um bis zu 50 Prozent und spart so bares Geld.

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