Neubau massiv bauen, Altbau mit Fördermitteln nachträglich dämmen

Verschenken Sie keine Energie und dämmen Sie einen Altbau nachträglich mit staatlichen Fördermitteln. Foto: Velle Bau GmbH
Verschenken Sie keine Energie und dämmen Sie einen Altbau nachträglich mit staatlichen Fördermitteln. Foto: Velle Bau GmbH

(sl). Jeans und Sakko, Lederjacke über Leinenhemd – Kleidung lässt sich beliebig kombinieren. Der Material-Mix muss lediglich die „Passt das zusammen?“-Frage bestehen. Diese Frage sollte auch im Hausbau beim Kombinieren unterschiedlicher Wandbaustoffe gestellt werden, denn hier lautet die Antwort oftmals „Nein“: Der Experte spricht dabei von Mischbauweise und warnt vor den häufigen Folgen: Risse im Putz, Wärmebrücken und im Extremfall sogar statische Probleme. Ursache sind individuelle bauphysikalische Eigenschaften der Baustoffe, insbesondere das unterschiedliche Dehnungsverhalten. Daher sollte der Rohbau möglichst nur aus einem Baustoff errichtet werden. Ob Keller-, Außen- oder Innenwände, Stürze, Decken oder Schornsteinsysteme – der gesamte Rohbau lässt sich in massiver und homogener Bauweise erstellen.

Unterschiedliche Baustoffe dehnen sich beim Erwärmen unterschiedlich stark aus und ziehen sich beim Abkühlen entsprechend zusammen. Dabei können Wärmebrücken entstehen, an denen sich Feuchtigkeit ablagern und Schimmel bilden kann. Stärkere Verformungsdifferenzen können sogar die Statik des gesamten Baus beeinträchtigen. Immer wieder kommt es bei Mischbauweise zu Putzabplatzungen: Wasser dringt in die Außenwand ein, mindert die Dämmwirkung erheblich und erhöht die Heizkosten. Auch bei Abstimmung der Baustoffe sowie einer fachgerechten Ausführung der Anschlüsse und Verbindungen, bleiben gewisse Risiken.

Ein homogenes Ziegelhaus kann 100 Jahre und länger genutzt werden. Der gebrannte Baustoff schwindet nicht, seine Kapillarstruktur gewährleistet eine optimale Putzhaftung und dauerhafte Beständigkeit der Fassade. Der keramische Baustoff zeichnet sich überdies durch wirksamen Schallschutz sowie eine hohe Feuersicherheit aus. Ziegel haben einen hervorragenden Wärmeschutz. Die Kriterien der Energie-Einsparverordnung (EnEV) werden bereits mit schlanken Wandkonstruktionen und heutzutage meist ohne zusätzliche Dämmung auf der Außenwand erreicht.

Altbauten lassen sich entsprechend sanieren: Atmungsaktive Dämmplatten können auf die Außenwände aufgebracht werden und verhindern so, dass durch Wärmebrücken kostbare Heizenergie verloren geht. Nach der Wärmedämmung eines Altbaus können bis zu 35 % Heizkostenersparnis erreicht werden. Außerdem sind attraktive staatliche Förderprogramme anwendbar, die eine Sanierung finanziell unterstützen.

Das Unternehmen Velle Bau GmbH berät Sie gerne.

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