Modernes Warmglas senkt Verbrauch und Kosten

So werfen Sie Ihr Heizungsgeld auch im Winter nicht zum Fenster hinaus: Hinter gut gedämmtem Warmglas wohnt es sich wohlig und günstiger. Foto: Interpane
So werfen Sie Ihr Heizungsgeld auch im Winter nicht zum Fenster hinaus: Hinter gut gedämmtem Warmglas wohnt es sich wohlig und günstiger. Foto: Interpane

(sl). Im Winter denken viele Mieter und Hauseigentümer schon mit Schrecken an die Heizkosten-Rechnung. Zu Recht, denn zu den konstant hohen Brennstoff-Preisen kommt ab 1. Januar 2003 die nächste Stufe der Ökosteuer: Die Abgaben auf schweres Heizöl und Erdgas steigen beispielsweiese um rund 40 bzw. 60 Prozent. Grund genug zu prüfen, wo sich Heizenergie sparen lässt. Potenzial steckt generell in jedem Altbau, doch auch beim durchdachten Neubau lässt sich Energie einsparen und damit Kosten senken. Wer allein seine Verglasung durch Warmglas ersetzt, kann den Energieverlust in manchen Fällen bis zu einem Drittel senken.

Private Haushalte wenden fast 75 Prozent der Energie für das Heizen auf – mit zum Teil enormen Verlusten durch ungenügende Wärmeisolierung. Schlecht gedämmte Außenwände, ineffiziente Heizanlagen und veraltete Fenster erhöhen den Energieaufwand. Ein wichtiger Faktor ist die Gebäudeverglasung.

Im Vergleich: Bei alten Isolierverglasungen liegt das Maß des Wärmeverlustes, der Uv-Wert, bei etwa 3,0 W/m²K, bei einfach verglasten Scheiben sogar bei 5,8 W/m²K. Beschichtetes Warmglas hat dagegen einen Uv-Wert von 1,1 W/m²K. Der Wärmeverlust sinkt. Ob nur die Verglasung oder das ganze Fensterelement ausgetauscht wird – die Investition in wärmedämmende Maßnahmen rechnet sich: Geringere Nebenkosten durch niedrigeren Verbrauch rechtfertigen die Anschaffung im Altbau wie beim Neubau.

Wer Fördermittel geschickt nutzt, senkt nicht nur Heizkosten, sondern kann auch Ausgaben für die Anschaffung niedrig halten: Die Bundesregierung hat angekündigt, für Sanierungsmaßnahmen zusätzliche 150 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Auch für die Energieberatung gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse. Informationen dazu erteilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und das Unternehmen Velle Bau GmbH in Schwangau.

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