Behaglichkeit für Haus und Wohnung mit Fußbodenheizung und Parkettböden

Fußbodenheizungen und Parkettböden lassen sich gut miteinander kombinieren - wenn Planung und Ausführung in fachkundige Hände gelegt werden. Foto: Wieland-Werke
Fußbodenheizungen und Parkettböden lassen sich gut miteinander kombinieren - wenn Planung und Ausführung in fachkundige Hände gelegt werden. Foto: Wieland-Werke

(sl). Es gibt gute Gründe, sich für eine Flächenheizung zu entscheiden: Warmwasser-Fußbodenheizungen sind Energiesparer und schaffen durch die sanfte Wärmeabstrahlung ein angenehmes Raumklima. Wer mit Parkett liebäu­gelt, braucht auf eine Fußbodenheizung nicht zu verzichten. Mit dem fußwarmen Holzbelag wird im Schnitt 35 bis 40 Tage im Jahr weniger geheizt, vor allem in der Übergangszeit. Wichtig ist neben einer frühzeitigen Planung – wegen der erforderlichen Anschlusshöhen – vor allem eine fachgerechte Ausführung der Heizungsinstallation, der Estrich- und Parkettarbeiten.

Ob sich ein Parkett für die beheizte Fußbodenkonstruktion eignet, hängt wesentlich von dessen Wärmedurchlasswiderstand ab. Damit die Wärme schnell und gleichmäßig an den Raum abgegeben werden kann, sollte der Wert weniger als 0,15 m² K/W betragen. Auch die Holzdicke spielt eine Rolle, denn dünneres Material wird leichter von der Wärme durchdrungen. Je geringer die Vorlauftemperatur des Heizwassers ist, desto günstiger, denn niedri­ge Vorlauftemperaturen brauchen weniger Energie.

Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 % und eine Raumtempe­ratur von 20° C sind ideal: Gerade während der Heizperiode sollte ein entsprechendes Klima herrschen, um der unerwünschten Fugenbildung des Bodenbelags vorzubeugen. Es gibt Holzarten, die sich bei der Kombination mit einer Fuß­bodenheizung besonders bewährt haben: Harte Laubhölzer wie Eiche, Kirsche, Nussbaum oder auch Exoten wie Merbau, Doussie sowie Olivenholz, Bambus und Kokosnuss sind robust und reagieren kaum auf Veränderungen der Luftfeuch­tigkeit. Kleine, schmale Parkettelemente sind ebenfalls besser geeignet als großformatige Abmessungen, wie etwa Landhausdielen. Um optimale Bedingungen zu schaffen, muss das Parkett vollflächig geklebt werden. Bei einer schwimmenden Verle­gung hingegen können sich isolierende Luftschichten zwischen Parkett und Unterboden bilden, die den Wärmetransport behindern.

Nicht nur das Parkett sollte sorgfältig ausgewählt werden auch bei Flächenheizungsrohren gibt es Unterschiede. Mit leistungs­starken Kupferrohren lässt sich der geringe Energieverbrauch einer Fußbodenheizung zusätzlich reduzieren. Ins­gesamt sorgt Kupferrohr so für deutliche Ressourcen- und Kosteneinsparungen. Absolut diffusionsdicht und langlebig gibt der be­währte metallische Werkstoff zudem ein Plus an Sicherheit bei der Kombination mit Parkett.

Das Unternehmen Velle Bau GmbH berät Sie gerne.

Copyright by: Steffani Lehmann, Public Dialog PR- und Presse-Büro, Hamburg, E-Mail: publicdialog@aol.com